25 Jahre "Betheljahr": Rund 400 Freiwillige beginnen ihren Dienst
Amelie (re) und Talia (li) haben 2022 ihr "Betheljahr" bei Antenne Bethel geleistet und im Team von behinderten und nicht-behinderten Menschen das Radioprogramm gestaltet (Archivbild)
Amelie (re) und Talia (li) haben 2022 ihr "Betheljahr" bei Antenne Bethel geleistet und im Team von behinderten und nicht-behinderten Menschen das Radioprogramm gestaltet (Archivbild)
Bielefeld (epd).

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel haben rund 400 junge Menschen offiziell zum Beginn ihres „Betheljahrs“ bei dem diakonischen Träger begrüßt. Das „Betheljahr“ feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen, wie Bethel am Montag in Bielefeld mitteilte. Die Begrüßung fand in der Zionskirche in Bielefeld-Bethel statt.

Seit dem Start im Jahr 2002 haben nach Angaben Bethels insgesamt 10.000 Teilnehmende das Angebot durchlaufen. Die erste Auflage war mit 25 Freiwilligen gestartet. Konzipiert wurde das „Betheljahr“ bei seinem Projektstart als Alternative für den Zivildienst. Heute können sich die Teilnehmenden zwischen dem Freiwilligen Sozialen Jahr und dem Bundesfreiwilligendienst entscheiden. Unterschiede gibt es vor allem bei den Altersgrenzen und der Möglichkeit, den Dienst auch in Teilzeit zu absolvieren. Das „Betheljahr“ ist auf zwölf Monate angelegt.

500 Einsatzstellen zur Auswahl

Die Teilnehmenden erhalten in Betheler Einrichtungen und Diensten einen Einblick in Arbeitsfelder des Sozial- und Gesundheitswesens. Zur Auswahl stehen insgesamt 500 Einsatzstellen, unter anderem in den Bereichen Krankenhaus, Behindertenhilfe, Werkstätten, Altenhilfe, Psychiatrie, Jugendhilfe und Förderschule.