Das Land NRW stellt für den kommenden Winter Fördermittel in Höhe von einer Million Euro bereit, um wohnungs- und obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit vor gesundheitlichen Schäden zu schützen. Mit diesen Kältehilfen können Träger und Initiativen der Wohnungslosenhilfe beispielsweise Winterschlafsäcke, Isomatten und warme Kleidung sowie beheizbare Zelte und haltbare Lebensmittel beschaffen, wie das Sozialministerium am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Die Mittel können von den 150 freien Trägern sowie haupt- und ehrenamtlichen Initiativen der Wohnungslosenhilfe im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein Zuhause!“ abgerufen werden.
Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln koordiniert die Verteilung der Kältehilfen an Einrichtungen, Dienste und Initiativen in allen Regionen des Landes. „Menschen ohne Dach über dem Kopf sind niedrigen Temperaturen und Nässe ausgeliefert. Da viele Wohnungslose gesundheitlich angeschlagen sind, kann diese Witterung für sie im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU).