Kusama-Ausstellung bringt Musem Ludwig Besucher-Rekord
s:94:"Museum Ludwig widmete der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine Retrospektive.";
Museum Ludwig widmete der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine Retrospektive.
Köln (epd).

Mit 480.335 Besucherinnen und Besuchern hat die Ausstellung der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama alle Rekorde des Museum Ludwig gebrochen. Es sei die „erfolgreichste in der Geschichte des Museums“, erklärte das Haus am Montag nach Ausstellungsende in Köln. Museumsdirektor Yilmaz Dziewior betonte, die Ausstellungen habe die Erwartungen des Hauses noch übertroffen. Er sprach von einem „grandiosen Erfolg“ der Kusama-Ausstellung.

Die Ausstellung zeichnete Kusamas künstlerische Entwicklung nach. „Besonders gefreut hat uns, dass viele Menschen gekommen sind, die sonst eher selten Museen besuchen oder vielleicht sogar noch nie in einem Museum waren“, betonte Dziewior. Die Ausstellung war vom 14. März bis 2. August zu sehen und vor allem zum Ende restlos ausverkauft. Deshalb hatte das Museum am vergangenen Wochenende bis in die Nacht geöffnet.

Ausstellung Mitte September in Amsterdam

Die japanische Künstlerin ist vor allem für Werke wie ihre Kürbisse, Polka Dots und andere Wiederholungsmuster bekannt. Auch ein Infinity Room aus schwarz-gelben Punkten und Strukturen war in Köln zu erleben. Kusama lebt seit vielen Jahren in Japan in einer psychiatrischen Klinik. Die Schau ist eine Kooperation mit anderen europäischen Häusern: Vom 12. September bis 17. Januar 2027 wird sie im Stedelijk Museum in Amsterdam gezeigt. Zuvor war sie bereits in der Fondation Beyeler in Basel zu sehen.