Einreichung für Filmfestival Max Ophüls Preis gestartet
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Logo des Filmfestivals Max Ophüls Preis
Saarbrücken (epd).

Filmschaffende können ab sofort ihre Werke für die 48. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis einreichen. „Wie immer sind wir gespannt auf berührende und mutige Filmhandschriften der Talente im deutschsprachigen Raum“, erklärte Festivalleiterin Svenja Böttger am Montag in Saarbrücken. Die Frist für die Nebenreihen endet den Angaben zufolge am 30. September, Beiträge für die Wettbewerbe können bis zum 31. Oktober eingereicht werden. Die nächste Festivalausgabe findet vom 25. bis 31. Januar 2027 statt.

Beiträge können dem Festival zufolge in den Kategorien Spiel-, Dokumentar-, Mittellanger und Kurzfilm eingereicht werden. Auch Animationsfilme zählen dazu. Berücksichtigt würden Werke von Regisseurinnen und Regisseuren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg, die nicht mehr als drei Langfilme fertiggestellt hätten.

Neue Einreichungsplattform

Erstmals stehe für die Einreichung die Berliner Plattform Miralot zur Verfügung, hieß es. „Sobald Filmschaffende ihren Film auf miralot.com anlegen, ermittelt Miralot automatisch und kostenfrei passende Festivals, bei denen der Film direkt eingereicht werden kann.“ Start der Plattform sei beim Filmfestival Cannes in diesem Jahr gewesen.

Das nach dem in Saarbrücken geborenen europäischen Filmregisseur Max Ophüls (1902-1957) benannte Filmfestival ist eines der größten und wichtigsten Foren für deutschsprachige Nachwuchsfilmschaffende. In diesem Jahr wurden 18 Preise mit einem Gesamtwert von 123.500 Euro vergeben. Den mit 36.000 Euro dotierten Hauptpreis als bester Spielfilm hatte der Thriller „Gropiusstadt Supernova“ von Regisseur und Drehbuchautor Ben Voit gewonnen.