Das Bonner Kunstmuseum eröffnet eine neue Präsentation seiner Sammlung. Ab dem 12. Juli sind unter der Überschrift „Kraftfelder“ bis Juli 2028 auf rund 2.300 Quadratmetern im Obergeschoss Werke der frühen Moderne, der Nachkriegszeit und der Gegenwart zu sehen, wie das Museum ankündigte. Gezeigt werden neben Höhepunkten aus dem eigenen Bestand auch selten oder nie gezeigte Werke wie „Wachsraum“ aus dem Jahr 1992 von Wolfgang Laib oder ein „Schießbild“ von der 2002 gestorbenen Niki de Saint Phalle.
Der Begriff der Kraftfelder aus der Physik bezeichne dynamische Wechselwirkungen von Körpern im Raum, erläuterte das Museum. Auch in der Psychologie oder Soziologie werde der Begriff für Wechselwirkungen zwischen Menschen oder gesellschaftlichen Gruppen verwendet.
Reihe „Zoom In“ stellt Arbeiten in jeweils eigenen Räumen vor
Die Sammlungspräsentation werde durch Leihgaben ergänzt. So habe das Museum zu seinem 55-jährigen Bestehen unter anderem Arbeiten von Tina Bara, Gabriele Stötzer, Sung Tieu, Inge Mahn und Margaret Raspé erhalten, hieß es. Parallel zur neuen Sammlungspräsentation stelle die Reihe „Zoom In“ Arbeiten in jeweils eigenen Räumen vor, etwa von Ulla von Brandenburg, Thomas Demand, Dominique Gonzalez-Foerster und Hito Steyerl.