Bei Sorgen oder Krisen können Menschen die Telefonseelsorge anrufen. In Köln bietet die evangelische Kirche auch eine „Pop-Up-Seelsorge“ in der Südstadt an. Unter dem Motto „einfach vorbeikommen“ gibt es Gelegenheit für vertrauliche Gespräche.
Das Angebot für vertrauliche Gespräche des Projekts „hier+weiter“ macht der Evangelische Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch. Jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr in der Severinstraße 80 können Menschen ohne Anmeldung vorbei kommen, die Gespräche sind kostenlos und auf Wunsch anonym.
Entstanden sei die Pop-Up-Seelsorge aus der Beobachtung, dass viele Menschen Gesprächsbedarf haben, aber häufig nicht wüssten, an wen sie sich wenden können oder den Schritt scheuten, zunächst einen Termin für ein Seelsorgegespräch zu vereinbaren. „Seelsorge heißt Raum für empathische, geschützte, vertrauliche Gespräche“, erklärte Pfarrerin Dorit Felsch, die Ansprechpartnerin des Projekts. Die Türen stünden freitags einfach offen, zwei ausgebildete Seelsorger seien vor Ort und gesprächsbereit. Das Angebot richte sich an alle.