Mit einem ökumenischen Gottesdienst mit dem katholischen Weihbischof Rolf Steinhäuser und dem rheinischen Präses Thorsten Latzel haben die Kirchen ihr Angebot bei der Landesgartenschau in Neuss gestartet. Unter dem Motto „Leben. Freude. Hoffnung“ will die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) im Raum Neuss rund um die „Licht.Kirche“ bis zum 10. Oktober mehr als 400 Veranstaltungen, Konzerte und Workshops anbieten.
Als Gäste werden unter anderem die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann und der Berliner Erzbischof Heiner Koch erwartet. Außerdem gibt es ein evangelisches Tauffest am 14. Mai und den Aktionstag "Einfach heiraten mit Segens- und Trauungsmöglichkeiten für Paare.
Transparente Wände der Licht.Kirche werden bunt angestrahlt
„Wir brauchen Orte, an denen wir uns neu als Teil der Schöpfung erfahren“, erklärte Präses Latzel bereits im Vorfeld der Eröffnung. Die „Licht.Kirche“ auf der Landesgartenschau biete dafür einen besonderen Raum. „In ihr lassen sich die Schönheit des Lebens wie ökumenische Vielfalt erfahren.“ Die acht Meter hohe „Licht.Kirche“ ist ein Gebäude mit transparenten Außenwänden, die in den Abendstunden bunt angestrahlt werden. Der mobile Kirchenraum wurde unter anderem bereits bei der hessischen Landesgartenschau 2018 eingesetzt.
Die „Licht.Kirche“ solle ausstrahlen, „was unseren Glauben ausmacht: Die Liebe zum Leben, die Freude an Gottes Schöpfung und unsere Hoffnung auf eine gute Zukunft“, so die Veranstalter. Im Garten der Begegnung, der die Kirche umgibt, wachsen biblische Pflanzen.
Die Landesgartenschau Neuss erstreckt sich auf einer Fläche von rund 38 Hektar. Während der Dauer von 179 Tagen gibt es mehr als 1.000 Veranstaltungen. Auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn entsteht der Innenstadtpark „Grünes Herz - Stadtpark Neuss“ als Naherholungsraum mit über 2.000 neuen Bäumen, Wiesen, einem See und Biotopen.