Heilig-Rock-Tage in Trier eröffnet
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Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier eröffnet
Trier (epd).

Mit einem Pontifikalamt im Trierer Dom sind die 26. Heilig-Rock-Tage eröffnet worden. Sie stehen unter dem Leitwort „Unbegreiflich: Ich hoffe“, wie das Bistum mitteilte. „Unsere Welt braucht dringend Menschen, die Hoffnung haben und Mut“, sagte der Trierer Bischof Stephan Ackermann. Dabei sei christliche Hoffnung nicht nur auf die eigenen Kräfte und Motivationen angewiesen, sondern könne auf das Zeugnis Jesu Christi zurückgreifen. Christliche Hoffnung sei auch keine „exklusive Hoffnung“, die andere ausschließe, unterstrich der Bischof: „Vielmehr wollen Christinnen und Christen Anstifter zur Hoffnung für andere sein.“

Die „Heilig-Rock-Tage“ werden seit 1997 als Bistumsfest gefeiert. In diesem Jahr dauern sie bis zum 26. April und bieten ein buntes Programm aus Gebet und Gottesdienst, Kunst und Kultur, Dialog und Austausch. In diesen Tagen ist die Heilig-Rock-Kapelle im Trierer Dom zum Gebet geöffnet, in der der Heilige Rock in einem Holzschrein aufbewahrt wird. Dabei handelt es sich der Überlieferung nach um ein Gewand, das Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung getragen haben soll, und das Helena, die Mutter des römischen Kaisers Konstantin, aus dem Heiligen Land nach Trier mitbrachte.