Die Evangelische Kirche im Rheinland startet im Herbst eine neue Ausstellungsreihe. Unter der Überschrift „Einsam. Gemeinsam. Mut zum Sein.“ setzten sich drei Künstlerinnen mit dem Spannungsfeld zwischen Einsamkeit und Gemeinschaft auseinander, kündigte die rheinische Kirche in Düsseldorf an. Die Ausstellungen werden in Saarbrücken, Düsseldorf und Essen gezeigt.
Den Auftakt macht den Angaben zufolge am 19. September die saarländische Künstlerin Gertrud Riethmüller. Sie präsentiert bis zum 1. November in der Johanneskirche in Saarbrücken ihre Installation „Zwischen Himmel und Erde“. Im Wechselspiel von Lehm, Seil und Licht entstehe eine Raumkomposition, die Einsamkeit nicht allein als Mangel begreift, sondern auch als möglichen Ausgangspunkt für Wandel, Beziehung und neue Formen von Gemeinschaft, hieß es.
Weibliche Verbundenheit und Lichtverschmutzung
Vom 25. September bis 8. November sind in der Johanneskirche in Düsseldorf Arbeiten der deutsch-italienischen Künstlerin Patrizia Casagranda zu sehen. Unter dem Titel „Embrace your Power“ stelle sie darin Mädchen und Frauen in den Mittelpunkt, hieß es. Es entstünden Bilder von Freundschaft, Gemeinschaft und einem unsichtbaren Netzwerk weiblicher Verbundenheit.
Die niederländische Lichtkünstlerin Diana Ramaekers ist laut Ankündigung vom 26. September bis 17. Oktober in der Essener Marktkirche zu Gast. In ihrer Installation „Revealing the Light“ setzt sie sich mit dem Thema Lichtverschmutzung auseinander.
Die Ausstellungsreihe ist nach eigenen Angaben das fünfte Ausstellungsprojekt der rheinischen Kirche. Für „reFORMation transFORMation“ gestalteten 2017 elf Künstlerinnen und Künstler ihre Vision einer Kirche von morgen. 2019/20 beteiligten sich sieben Künstler an der Wanderausstellung „und … Licht“. 2022 folgte die Ausstellungsreihe „RUACH - Atem.Wind.Geist.“ mit Werken von fünf Kunstschaffenden. 2024 schließlich wirkten sieben Künstlerinnen und Künstler an der Ausstellungsreihe „Apokalypse“ mit.