25 Jahre Ambulante Hospizarbeit der Diakonie Dortmund und Lünen
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Themenfoto: Ambulanter Hospizdienst begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen.
Dortmund, Lünen (epd).

Seit 25 Jahren begleitet der Ambulante Hospizdienst der Diakonie Dortmund und Lünen schwerstkranke und sterbende Menschen. Aktuell engagieren sich 80 Ehrenamtliche, wie die Diakonie Dortmund und Lünen mitteilte. Dieses Engagement brauche Einfühlungsvermögen, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen, würdigte der Dortmunder Bürgermeister Norbert Schilff (SPD) auf der Jubiläumsfeier, die mit einer Andacht in der evangelischen Kirche Brackel begann. Auch Susanne Lindner, leitende Oberärztin am Johanneshospital und Sprecherin des Palliativ- und Hospiznetzes Dortmund, würdigte die Arbeit der Diakonie und das ehrenamtliche Engagement.

Gegründet wurde der Ambulante Hospizdienst im November 2001. Ob zu Hause, in einem Pflegeheim, im Krankenhaus oder im Hospiz, die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer schenkten Zeit, hörten zu und richteten sich nach den Bedürfnissen der begleiteten Menschen, heißt es in der Mitteilung der Diakonie. „Hospizarbeit bedeutet vor allem, Menschen in ihrer letzten Lebensphase mit Würde, Offenheit und Mitgefühl zu begegnen.“ Im Mittelpunkt stehe der Mensch mit seiner persönlichen Geschichte, seinen Bedürfnissen und seiner Würde, unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit oder seinem sozialen Status.

Um Ehrenamtliche auf ihre Aufgabe vorzubereiten, bietet der Hospizdienst jedes Jahr einen Ausbildungskurs an. Drei hauptamtliche Mitarbeiterinnen stehen den Ehrenamtlichen als Ansprechpartnerinnen zur Seite.