NRW warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr
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Zum Schutz der Wälder ist Rauchen, Grillen und offenes Feuer im Wald streng verboten.
Düsseldorf (epd).

Das Land NRW warnt vor einer steigenden Waldbrandgefahr. Im Bundesland gelte verbreitet die mittlere Stufe 3, teilte Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) in Düsseldorf mit. Regional steige die Gefahr auch auf Waldbrandwarnstufe Stufe 4, etwa in der Köln-Bonner Bucht. Für die kommende Woche werde flächendeckend eine stark erhöhte Brandgefahr erwartet. Damit sei große Vorsicht und Wachsamkeit geboten.

Gorißen mahnte, dass die meisten Waldbrände durch Menschen verursacht würden. Zum Schutz der Wälder ist daher Rauchen, Grillen und offenes Feuer im Wald streng verboten. Nur auf befestigten Flächen darf geparkt werden, damit heiße Katalysatoren der Autos keine Vegetation in Brand setzen. „Und bitte immer Waldzufahrten für den Fall der Fälle freihalten, so dass Rettungsfahrzeuge schnell passieren können“, erklärte die NRW-Ministerin.

Bei Brandzeichen Feuerwehr rufen

Wer Rauchgeruch wahrnehme oder Flammen im Wald erkenne, sollte sofort die 112 anrufen, erklärte die Ministerin. Eigene Löschversuche sollten nur bei kleinsten Entstehungsbränden unternommen werden. Sei das Feuer erst einmal richtig entfacht, könne nur die Feuerwehr helfen. Stattdessen sollten alle den Gefahrenort zügig verlassen und einen Notruf absetzen.

Im Wald gilt noch bis zum 31. Oktober das gesetzliche Rauchverbot. Offenes Feuer wie Grill und Lagerfeuer ist im Wald und im Abstand von 100 Metern zum Wald verboten. Zigaretten dürfen nicht entlang von Straßen und Wegen weggeworfen werden.