Das landeseigene Unternehmen Thüringenforst plant in diesem Jahr Aufforstungen auf seinen Flächen mit rund 1,5 Millionen Bäumen. Damit sollen Schadflächen im Landeswald wieder bewaldet werden, die sich nicht von selbst zu Mischwäldern entwickeln, teilte ein Sprecher am Dienstag in Erfurt mit. Bereits im Jahr 2025 seien rund 1,6 Millionen Bäume in die Erde gebracht worden.
Gepflanzt werden demnach vor allem Baumarten, die als vergleichsweise klimaresilient gelten. Dazu zählen unter anderem Stiel- und Traubeneichen, Lärchen, Weißtannen sowie Douglasien. Auch seltenere Arten wie Elsbeere, Speierling und Flatterulme sollen in künftigen, klimastabilen Wäldern stärker berücksichtigt werden. Regionale Schwerpunkte der Pflanzaktionen sind die Forstämter Neuhaus, Gehren, Frauenwald, Sonneberg und Bad Salzungen in Süd- und Westthüringen.
Eigene Baumschule und Sämerei
Den Angaben zufolge betreibt Thüringenforst eine eigene Saatgutproduktion sowie eine Baumschule im nordthüringischen Breitenworbis. Von dort beziehen die Forstämter den überwiegenden Teil der benötigten Pflanzen.