Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg stellt mit einem neuen Aktionsprogramm fünf Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung des Wasserhaushalts bereit. Ziel sei, Brandenburgs Landschaften besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen, teilte die Stiftung am Montag in Potsdam mit.
Das Programm richte sich an Gewässerunterhaltungsverbände sowie Landkreise, Städte und Gemeinden, hieß es. Kommunen werde so auch die Möglichkeit eröffnet, die Finanzmittel für Eigenanteile zu beantragen, um auf Landes- oder Bundesförderungen zugreifen zu können.
Ausgleich für Eingriffe in Natur
Die Gelder für das Aktionsprogramm würden aus sogenannten Ersatzzahlungen bereitgestellt, betonte die Stiftung. Diese Zahlungen würden von den Verursachern von Eingriffen in die Natur unter anderem durch die Versiegelung von Böden oder den Bau von Windenergieanlagen und Antennenmasten geleistet.
Die Stiftung betreut nach eigenen Angaben seit 1995 die Ersatzzahlungen in Brandenburg. Damit seien seitdem mehr als 1.300 Naturschutzprojekte umgesetzt worden. Ziel sei, „die Vielfalt und die natürliche Schönheit der märkischen Landschaften zwischen Elbe und Oder, Lausitz und Uckermark auch für die kommenden Generationen zu bewahren“.