Naturschutzstiftung vergibt zweistellige Millionensumme
Potsdam (epd).

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg hat im vergangenen Jahr rund 13,5 Millionen Euro in Natur- und Artenschutzprojekte investiert. Damit seien Maßnahmen mit einem Gesamtumfang von rund 18,2 Millionen Euro möglich gemacht worden, teilte die Stiftung am Dienstag in Potsdam mit. Landesweit seien 58 Natur- und Artenschutzprojekte von Partnern gefördert und zusätzlich 43 eigene Projekte umgesetzt worden.

Umweltministerin Hanka Mittelstädt (SPD) erklärte, die öffentlich-rechtliche Naturschutzstiftung des Landes Brandenburg sei für Projekte eine zuverlässige Partnerin, die Fördermittel schnell und wirksam vor allem im ländlichen Raum zur Verfügung stelle. Mehr als ein Drittel der insgesamt 101 Förder- und Stiftungsprojekte hätten einen Wasserbezug. Dazu gehöre unter anderem die Revitalisierung von Mooren sowie das Schaffen natürlicher Strukturen in Flüssen und Bächen.

Hilfe für Störche und Fledermäuse

Die 1995 errichtete Stiftung war den Angaben zufolge 2025 in zwölf der 14 Landkreise und in der Stadt Cottbus aktiv. Die meisten Vorhaben seien mit 16 Projekten in der Uckermark, mit jeweils neun Projekten in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie mit sieben Projekten im Landkreis Märkisch-Oderland gefördert und umgesetzt worden.

Darunter seien Hecken- und Baumpflanzungen und Projekte für Amphibien, Weißstörche und Fledermäuse gewesen, hieß es. Detaillierte Angaben enthält der jetzt veröffentlichte Jahresbericht 2025. Seit 1995 seien mit Beteiligung der Stiftung rund 244 Millionen Euro für über 1.300 Naturschutzprojekte eingesetzt worden, hieß es.