Bundesgartenschau 2035 wirft Schatten voraus
Dessau-Roßlau (epd).

Die Planungen für die Bundesgartenschau 2035 in der Bauhausstadt Dessau-Roßlau nehmen konkretere Formen an. Am Freitag und Samstag findet in den Räumen des Dessauer Umweltbundesamtes eine Innovationswerkstatt mit Akteuren aus der Region, Vertretern der städtischen Verwaltung und externen Fachleuten statt, wie eine Sprecherin am Dienstag in Dessau-Roßlau mitteilte. Unter dem Motto „Zukunftsfähige Parks und Landschaftsräume in Verbindung von Tradition und Vision“ sollen gute Ideen gesammelt, verschiedene Perspektiven zusammengebracht und konkrete Innovationen entwickelt werden.

Erste Ergebnisse der Werkstatt sollen der Öffentlichkeit bereits am Freitagabend in Form von Impulsvorträgen und einer Expertendiskussion präsentiert werden. Am Samstag soll tagsüber im Werkstattteam intensiv an konkreten Projektideen für die Bundesgartenschau 2035 gearbeitet werden, hieß es. Die Ergebnisse sollen ab 17:30 Uhr im Umweltbundesamt vorgestellt werden. Wer keine Zeit hat, persönlich teilzunehmen, kann sich über eine Website informieren und einbringen.

Eine Stadt wird Buga

Die Dessauer Bürger hatten sich 2024 in einem Bürgerentscheid für die Durchführung der Bundesgartenschau ausgesprochen. Geplant ist, nicht ein einzelnes Gelände zu entwickeln, sondern die Stadt an Mulde und Elbe zur Gartenschau zu machen, getreu dem Motto „Eine Stadt wird Buga“.

Dessau-Roßlau ist zugleich Ausgangsort für das Unesco-Biosphärenreservat Mittlere Elbe wie auch für die klassizistische Parklandschaft des Gartenreiches Dessau-Wörlitz.