Die sächsische Landeskirche und die Diakonie sammeln im Rahmen der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ für ein soziales Projekt in der Ukraine. Die Gelder sollen in die Drogenpräventionsarbeit der Stiftung „Neue Familie“ im ukrainischen Czernowitz fließen, wie die sächsische Diakonie am Mittwoch in Radebeul mitteilte. Unterstützt werden vor allem Kinder, deren Eltern drogenabhängig sind. Die Aktion soll am Sonntag mit einem Gottesdienst im Gemeindezentrum in Coswig bei Dresden eröffnet werden.
Die Stiftung in der Ukraine organisiert Aufklärungskampagnen und Selbsthilfegruppen. Es werden den Angaben zufolge auch Schulen besucht und eine Prophylaxe für Kinder und Teenager angeboten. Unterstützt wird die Stiftung unter anderem vom Verein „Partnerschaft mit Osteuropa“, der in Coswig bei Dresden seinen Sitz hat.
Gelder auch für Weißrussland, Litauen und Rumänien
„Hoffnung für Osteuropa“ ist eine frühere bundesweite Spendensammlung, die 1994 ins Leben gerufen wurde. Seit einigen Jahren wird sie dezentral in den meisten evangelischen Landeskirchen weitergeführt. In Sachsen waren in der Vergangenheit Gelder für Projekte unter anderem in Weißrussland, Litauen und Rumänien gesammelt worden.