Die evangelische Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) plant im brandenburgischen Bernau den Bau von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 104 barrierearmen Wohnungen. Dazu sei ein Kaufvertrag mit der Vastbau GmbH unterzeichnet worden, teilte die HWS am Montag in Berlin mit.
Die drei Gebäude umfassen den Angaben zufolge zusammen rund 7.580 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche und werden nach dem energieeffizienten Standard EH 40 errichtet. Begrünte Dachflächen sollen das Stadtklima positiv unterstützen.
„Starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit“
Die HWS ist ein Unternehmen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und verwaltet nach eigenen Angaben rund 10.000 Einheiten aus eigenem und fremdem Bestand. Über die veranschlagte Bauzeit und die Kosten wurden keine Angaben gemacht.
Die Konsistorialpräsidentin der Landeskirche, Viola Vogel, erklärte, bezahlbarer und barrierearmer Wohnraum sei in Berlin und Brandenburg dringend notwendig. Die Investition in Bernau sei ein „starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit, Verlässlichkeit und eine zukunftsfähige Standortentwicklung“. Geplant sind demnach unter anderem 26 Zwei-Raum-Wohnungen, 56 Drei-Raum-Wohnungen und 14 Vier-Raum-Wohnungen sowie bis zu acht größere Einheiten. Alle Wohnungen sollen über Aufzüge erreichbar sein.