Bündnis fordert mehr Sicherheit auf Schulwegen
Berlin (epd).

Das Bündnis „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ fordert eine Verbesserung der Sicherheit auf dem Schulweg. Dazu gehörten etwa übersichtlichere Kreuzungen, ausreichend lange Ampelphasen und die vermehrte Ausweisung von Schulstraßen, teilte das Bündnis am Dienstag in Berlin mit. Es besteht aus dem Deutschen Kinderhilfswerk, dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) und dem ökologischen Verkehrsclub VCD.

Den Angaben zufolge gehen zwei Drittel der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren gern zu Fuß. Doch nur gut 53 Prozent würden sich sicher oder sehr sicher fühlen, wenn sie allein zu Fuß unterwegs sind.

Angst vor Autos

Mit 38 Prozent sind den Angaben zufolge Autos die größte Angst der Kinder. Verkehrsarten müssten daher besser voneinander getrennt werden, forderte das Bündnis. Für das unmittelbare Schulumfeld regte es an, Schulstraßen auszuweisen, um den Autoverkehr in Stoßzeiten ganz fernzuhalten.

Vom 21. September bis zum 2. Oktober können Kinder demnach rund um die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ eigene Projekte entwickeln.