Aktionswochen sollen Wohlfahrtspflege in die Öffentlichkeit bringen
Magdeburg (epd).

Mit landesweiten Aktionswochen wollen die Verbände der freien Wohlfahrtspflege auf die Bedeutung sozialer und pflegerischer Arbeit in Sachsen-Anhalt hinweisen. Unter dem Motto „Menschlichkeit wählen“ werden vom 20. Juli bis zum 30. August die Positionen von engagierten Fachkräften, Ehrenamtlichen und Betroffenen zu aktuellen Themen der Wohlfahrtspflege in Medienbeiträgen vorgestellt, erklärte eine Sprecherin des Liga-Landesverbandes in Magdeburg am Donnerstag. Ziel sei es, die Vielfalt und Bedeutung der sozialen Infrastruktur sichtbar zu machen und denjenigen eine Stimme zu geben, die häufig im Hintergrund wirken.

Die Aktionswochen starten am 20. Juli mit dem Thema Migration, widmen sich auch Altenhilfe, Pflege, Kinder- und Jugendhilfe und Freiwilligendiensten. Die Vorstandsvorsitzende der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt, Katja Fischer, betonte, „soziale Arbeit, Pflege, Beratung, Integration und Teilhabe sind tragende Säulen unserer Gesellschaft“.

Insgesamt fast 100.000 Mitarbeitende landesweit

Zur Liga der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen-Anhalt gehören sechs Spitzenverbände wie die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz, Caritas und Diakonie. Gemeinsam vertreten diese Verbände nach eigenen Angaben mehr als 3.600 soziale Einrichtungen und Dienste mit rund 30.000 Ehrenamtlichen und mehr als 65.000 hauptamtlichen Mitarbeitenden.