Das Berliner Käthe-Kollwitz-Museum nimmt in einer Sonderausstellung das Theater als Teil des Lebens der Künstlerin in den Blick. In der Ausstellung „Käthe Kollwitz und das Theater“ werde nicht nur ihre Leidenschaft für Schauspiel in Briefen und Tagebucheinträgen porträtiert, teilte das Museum mit. Zugleich werde im ehemaligen Theatergebäude des Schlosses Charlottenburg dargestellt, welchen Einfluss die Stücke auf ihr eigenes Gesamtwerk hatten. Die Ausstellung wird am Samstag eröffnet und bis zum 3. Mai gezeigt.
Sie entstand den Angaben zufolge aus der dreijährigen Forschungsarbeit der Kunsthistorikerin Annette Seeler. Zu sehen seien mehr als 100 Exponate, die aus verschiedenen Museen in Berlin, Hamburg und Köln sowie aus privaten Sammlungen stammen, hieß es. Neben Briefen und Arbeiten von Käthe Kollwitz (1867-1945) werden Werke von August Macke (1887-1914), Max Liebermann (1847-1935) und weiteren Künstlern präsentiert.