Landessynode berät in Erfurt
Erfurt (epd).

Die Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) kommt vom 23. bis 25. April zu ihrer Frühjahrstagung in Erfurt zusammen. Zum Auftakt werde Landesbischof Friedrich Kramer vor den Synodalen seinen Bericht aus dem Landeskirchenrat vorlegen, teilte eine Sprecherin am Donnerstag mit. Anschließend folge der Regionalbischofsbericht aus dem Sprengel Magdeburg.

Am Freitag steht das Schwerpunktthema „Kirche - die zukünftige suchen wir…“ im Mittelpunkt der Beratungen. Die Debatten stehen dabei im Kontext eines tiefgreifenden Umbruchs. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kirche angesichts sinkender Mitgliederzahlen, veränderter gesellschaftlicher Bedeutung und knapper werdender Ressourcen künftig gestaltet und strukturiert werden kann

Rückblick auf Gemeindewahlen

Zudem befassen sich die Kirchenparlamentarier laut Tagesordnung mit Berichten, Kirchengesetzen und Anträgen. Ebenso soll die zurückliegende Wahl der Gemeindekirchenräte im Hinblick auf mögliche Vereinfachungen im Wahlverfahren diskutiert werden. So habe sich etwa gezeigt, dass der Aufwand in keinem guten Verhältnis zum Ergebnis stehe, wenn nur so viele Kandidaten zur Wahl stehen, wie tatsächlich zu wählen sind.

Die Landessynode ist das oberste beschlussfassende Gremium der EKM. Ihr gehören 80 gewählte, berufene und geborene Mitglieder an. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Kirchengesetzgebung sowie Beschlüsse über den Haushalt. In der Regel tritt die Synode zweimal jährlich zu mehrtägigen, öffentlichen Sitzungen zusammen. Die III. Landesynode ist für sechs Jahre gewählt worden und endet zum Jahreswechsel 2026/27.