Schnurbaum an der Außenalster ist Hamburgs zweiter Nationalerbe-Baum
Hamburg (epd).

Hamburg hat am Donnerstag die Auszeichnung seines zweiten Nationalerbe-Baums gefeiert: Der Japanische Schnurbaum (Styphnolobium japonicum) am Alsterufer sei offiziell in den Kreis der bundesweit 100 Nationalerbe-Bäume aufgenommen worden, teilte die Umweltbehörde mit. Die feierliche Ausrufung habe im Beisein von Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne), Vertreterinnen und Vertretern der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft (DDG), des Bezirksamts Eimsbüttel sowie zahlreicher baumbegeisterter Menschen stattgefunden, hieß es.

Mit dem Japanischen Schnurbaum erhalte nach dem Bergahorn im Hirschpark ein weiteres herausragendes Naturdenkmal die Würdigung, informierte die Umweltbehörde. Der rund 150 Jahre alte Baum mit einem Stammumfang von über sechs Metern sei nicht nur ein prägendes Element der Alsterpromenade, sondern auch ein Symbol für die Anpassungsfähigkeit und Vielfalt des Hamburger Stadtgrüns. Die Auswahl des Schnurbaums sei durch das Kuratorium der DDG vorgenommen worden, die bundesweit die Nationalerbe-Bäume bestimme.

„Lebendiges Stück Hamburger Geschichte“

Fegebank nannte den ausgezeichneten Baum „ein lebendiges Stück Hamburger Geschichte und ein Beispiel für die Bedeutung alter Bäume in unserer Stadt“. Die Menschen in Hamburg dürften stolz darauf sein, „dass wir mit diesem Baum sogar den weltweit stärksten Japanischen Schnurbaum an der Alster haben“. Die Auszeichnung sei zugleich „ein Auftrag, unser Engagement für Schutz und Pflege unserer Bäume weiter zu stärken“.