Innere Mission eröffnet ambulante palliative Hilfe
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Innere Mission eröffnet ambulante palliative Hilfe
Bremen (epd).

Der Verein für Innere Mission in Bremen hat eine neue Einrichtung für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung sterbenskranker Menschen eröffnet. Unter dem Namen „mission:palliativ“ richte sich das Angebot an Menschen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und lebensverkürzenden Erkrankung, teilte der diakonische Verein am Montag mit. Ziel sei es, Betroffenen in ihrer vertrauten Umgebung ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung, Symptomkontrolle und Lebensqualität zu ermöglichen.

Die meisten Menschen wollten nicht im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim sterben, sondern zu Hause, sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Das neue Angebot helfe, diesen Wunsch zu ermöglichen: „Sie nehmen den betroffenen Menschen und deren An- und Zugehörigen die Ängste vor dem Alleinsein, vor der Überforderung, und bringen hochprofessionelle Hilfe in die wohl schwerste Phase eines jeden Lebens.“

Engmaschige Begleitung

Die ärztliche Leiterin von „mission:palliativ“, Kristina Köhne, unterstrich, dass viele schwerstkranke Menschen in kritischen Phasen eine engmaschige medizinische Begleitung benötigten, die über die reguläre Versorgung hinausgehe. „Mit mission:palliativ schaffen wir eine verlässliche Schnittstelle, die medizinische Expertise bündelt, Versorgung koordiniert und dafür sorgt, dass Patientinnen und Patienten auch zu Hause sicher und gut begleitet sind.“