Die hannoversche Landeskirche will notleidende Menschen im Libanon mit 50.000 Euro unterstützen. Der Betrag soll in ein internationales Projekt mit einem Volumen von rund 750.000 US-Dollar fließen, das sich um Binnenvertriebene in dem vom Nahostkonflikt mitbetroffenen Land kümmert, wie die Landeskirche am Montag mitteilte.
Die Hilfsaktion soll den Angaben zufolge einen besseren Zugang zu Lebensmitteln sowie lebensnotwendigen Dienstleistungen und Gegenständen ermöglichen. „Für die Zivilbevölkerung im Libanon ist die gegenwärtige Situation eine Katastrophe; eine Hungersnot droht“, erläutere der hannoversche Landesbischof Ralf Meister die aktuelle Lage.
Spenden umfassen dringend benötigte Grundversorgung
Finanzieren will die Landeskirche mit ihrer Spende unter anderem 500 Decken, Diesel zur Erzeugung von Strom in zwei Dörfern, die Bereitstellung von Trinkwasser, 250 Reinigungssets, um hygienische Verhältnisse aufrechtzuerhalten, sowie Gutscheine für Medikamente für chronisch Kranke. Zugleich ruft die Landeskirche Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die vom Middle East Council of Churches - dem Nahöstlichen Kirchenrat - organisierte Hilfsmission ebenfalls mit Spenden zu unterstützen.