Die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen sind in Brandenburg laut Energieministerium weiter zurückgegangen. 2025 sei einer ersten Hochrechnung zufolge ein Rückgang um 3,9 Prozent auf 51,3 Millionen sogenannte CO2-Äquivalente verzeichnet worden, teilte das Ministerium am Montag in Potsdam mit. Damit sei ein historischer Tiefstand seit 1990 erreicht worden. Die Bilanz falle jedoch gemischt aus, da der Rückgang der Emissionen zum Teil auf konjunkturelle Effekte zurückzuführen sei.
Hauptgründe für den deutlichen Rückgang der Treibhausgasemissionen seien der erfolgreiche Ausbau erneuerbarer Energien und die rückläufige Braunkohleverstromung, hieß es. Die Energiewirtschaft als größte Verursacherin von Treibhausgasemissionen habe ihren Ausstoß aufgrund des kontinuierlichen Rückgangs der Kohleverstromung um 7,1 Prozent gesenkt.
Klimaschutz verstetigen
Energie- und Klimaschutzministerin Martina Klement (CSU) betonte, es bleibe wichtig, die erreichte Minderung durch klimapolitische Maßnahmen zu verstetigen und die Emissionen weiter zu reduzieren. Dies könne durch die Umsetzung des Klimaplans für Brandenburg gelingen.