Bereits 64.200 Kindern und Jugendlichen hat die gemeinsame Aktion „Kindern Urlaub schenken“ der Diakonie Mitteldeutschland und der Diakonie Sachsen besondere Ferienzeiten ermöglicht. In den 20 Jahren des Bestehens seien 3.580 pädagogisch begleitete Ferienprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen realisiert worden, teilte Diakoniesprecher Frieder Weigmann am Mittwoch in Halle (Saale) mit.
Spendenratssprecher Roland Merten sagte: „Jahr für Jahr ermöglichen Spender tausenden Kindern Erholung, Bildung und Förderung. Hier steht das Wohl der Schwächsten unserer Gesellschaft im Zentrum unseres Engagements“, ergänzte der Jenaer Professor für Sozialpädagogik.
1.600 Spender für 5.000 Kinder
In 20 Jahren seien mehr als 3,5 Millionen Euro für die Aktion von Spendern aufgebracht worden. Dabei gehe es auch um Gerechtigkeit, unterstrich der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Mitteldeutschland, Christoph Stolte: „Es gibt Kinder, die können nach den Ferien erholt und ausgeruht in die nächste Schulphase starten. Und es gibt Kinder, die können das nicht.“ Gegen diese Form der Benachteiligung setzte die Aktion der Diakonie ein Zeichen.
Die „Aktion Kindern Urlaub schenken“ ist Teil des Spendenbündnisses Hoffnungsengel. Sie unterstützt jedes Jahr etwa 280 Ferienprojekte für 5.000 junge Menschen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit etwa 300.000 Euro Spenden.