Kunstforum Gotha zeigt Werke Coburger Künstler
Gotha (epd).

Im Gothaer Kunstforum Hannah Höch ist am Freitag eine Ausstellung mit Werken zeitgenössischer Coburger Künstlerinnen und Künstler eröffnet worden. Die Schau verstehe sich als bewusste Ergänzung zur bereits eröffneten Retrospektive zum 200-jährigen Jubiläum der Staatsgründung des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha auf Schloss Friedenstein, sagte Kuratorin Christin Wenzel dem Evangelischen Pressedienst (epd). So entstehe ein vielschichtiger Beitrag, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinde und die enge kulturelle Beziehung zwischen Coburg und Gotha neu erfahrbar mache.

Die Ausstellung präsentiere Installationen, Grafik und Gemälde, sagte Wenzel. Vertreten seien bekannte wie unbekannte sowie jüngere und gestandene Künstlerinnen und Künstler. Die Arbeiten griffen Fragen von Identität, Herkunft und kulturellem Austausch auf und übersetzten das historische Erbe in aktuelle künstlerische Ausdrucksformen.

Gegenausstellung in Coburg fest geplant

Zu sehen sind unter anderem Werke von Gerd Kanz, Irene Reinhardt und Steffi Reißenweber. Entstanden ist die Schau in Kooperation mit dem Kunstverein Coburg und wird von der Kulturstiftung Thüringen gefördert. Im Gegenzug präsentiert der Kunstverein Coburg im Januar 2027 eine Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus Gotha.

Das Kunstforum Hannah Höch zeigt seit 2014 auf rund 400 Quadratmetern wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst regionaler und überregionaler Künstler sowie das dauerhafte „Hannah Höch Kabinett“. Benannt ist das Haus nach der in Gotha geborenen Dada-Künstlerin Hannah Höch, einer Mitbegründerin der modernen Fotomontage (1889-1978).