Dresdner Technik-Museum wird bis 2029 saniert
Dresden (epd).

Das denkmalgeschützte Gebäude der Technischen Sammlungen in Dresden soll in den kommenden Jahren umfangreich saniert und modernisiert werden. Dafür schließe das Museum vom 2. November an für Besucherinnen und Besucher, teilte die Stadtverwaltung Dresden am Montag mit. Für die Sanierung, Sicherheitsmaßnahmen sowie ein neues Museumsangebot seien insgesamt rund 20,4 Millionen Euro vorgesehen.

Allein rund 13,8 Millionen Euro sollen für eine energetische Sanierung fließen. Unter anderem sei eine Photovoltaikanlage auf dem Dach vorgesehen. Sechs Millionen Euro kommen voraussichtlich aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“. Die verbleibenden Kosten trage die Stadt Dresden, hieß es. Die Sanierung soll den Angaben zufolge bis Herbst 2029 abgeschlossen sein.

„Garten der Wissenschaften“ soll entstehen

Auch die Modernisierung der Sicherheitsanlagen ist geplant. So bekomme etwa der 48 Meter hohe Turm des Museums einen zweiten Fluchtweg. Parallel zur Sanierung plant das Museum einen „Garten der Wissenschaften“ im Innenhof, der von 2030 an ins Museum integriert werden soll. Dafür sind in der städtischen Haushaltsplanung rund fünf Millionen Euro vorgesehen.

Die Technischen Sammlungen sind den Angaben zufolge das größte Museum der Stadt Dresden. Mit Ausstellungen zu Fotografie, Film, Computer und weiterer Medientechnik sowie aktueller Technologieforschung fördert die Einrichtung die Beschäftigung mit technischen Grundlagen der Gegenwart. Teile der Sammlungen seien von Frühjahr 2027 an im Stadtmuseum Dresden zu erleben, hieß es. Vor der Schließung wird am Wochenende zu einem Abschiedsfest eingeladen.