Deutsches Hygiene-Museum widmet sich mentaler Gesundheit
Dresden (epd).

Unter dem Titel „Wie geht’s?“ zeigt das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden vom 7. März an eine Ausstellung zu mentaler Gesundheit. Im Mittelpunkt stehen psychische Erkrankungen, deren Behandlung und auch deren Stigmatisierung, wie das Museum am Dienstag in Dresden mitteilte. Unter anderem werde ein Überblick über die aktuelle gesellschaftliche Situation in Deutschland mit Blick auf die psychische Gesundheit gegeben.

Außer Zahlen, Daten und Fakten seien künstlerische Arbeiten zum Thema zu sehen. Sie zeigten, „was im Alltag oft unsichtbar bleibt“: subjektive Erfahrungen des persönlichen inneren Zustandes. Die Ausstellung verbinde wissenschaftliche Erkenntnisse zu mentaler Gesundheit mit den Perspektiven von Menschen, die den Angaben zufolge über ihren ganz persönlichen Umgang mit psychischen Herausforderungen sprechen.

Psychopharmaka und Alltagsstrategien

Sie thematisiere auch, wo und wie Betroffene Hilfe finden und welche Rolle Diagnosen, Psychopharmaka und Alltagsstrategien spielten. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 4. April 2027. Laut der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde erfüllt bundesweit mehr als jeder vierte Erwachsene die Kriterien einer psychischen Erkrankung. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Angststörungen, Depressionen und Störungen wegen Alkohol- oder Medikamentengebrauchs.