Mehr Azubis in Pflege- und Gesundheitsberufen in Nordrhein-Westfalen
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Pflegeausbildung
Düsseldorf (epd).

Die Ausbildungszahlen in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen entwickeln sich in Nordrhein-Westfalen positiv. Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Ausbildung in den Berufen und tragen dazu bei, den steigenden Fachkräftebedarf zu decken, wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erklärte. Bei der Vorstellung der aktuellen „Landesberichterstattung Gesundheitsberufe Nordrhein-Westfalen 2025 (LbG)“, würdigte er die Anstrengungen zur Stärkung der Ausbildung in den Gesundheits- und Pflegeberufen als wirkungsvoll und als ein wichtiges Signal zur Fachkräftesicherung.

In der generalistischen Pflegeausbildung stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge demnach seit ihrer Einführung im Jahr 2020 von 14.457 auf 16.937 im Berichtsjahr 2024. Für das Berichtsjahr 2025 werden bereits 17.253 Neuverträge erwartet.

Mehr Azubis und mehr Absolventen

Der Bericht zeige, dass nicht nur viele Menschen eine Ausbildung in den Pflege- und Gesundheitsberufen beginnen, sondern diese auch erfolgreich abschließen, hieß es. 2024 qualifizierten sich 10.412 Pflegefachkräfte für eine Berufstätigkeit in der Pflege, ein Anstieg von 3,5 Prozent beziehungsweise 349 Absolventinnen und Absolventen im Vergleich zum Vorjahr.

Zuwächse zeigen auch die Zahlen zur Pflegefachassistenz: Während es im ersten Jahr der Ausbildung im Jahr 2021 noch 1.317 Auszubildende waren, waren es 2024 bereits 6.123. Im Jahr 2025 waren es 7.001 Schülerinnen und Schüler, ein erneuter Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die Dienstleistung, Innovation, Pflegeforschung GmbH (DIP) mit der wissenschaftlichen Erhebung, Beratung und Ausführung der aktuellen Berichterstattung beauftragt.