7,5 Prozent der NRW-Bürger konnten Wohnung nicht ausreichend heizen
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Energiepauschale
Düsseldorf (epd).

Die hohen Energiekosten setzen zahlreiche Haushalte in NRW offenbar weiter unter Druck. So lebten laut Daten des Mikrozensus im vergangenen Jahr 7,5 Prozent der nordrhein-westfälischen Bevölkerung in einem Haushalt, der nach eigenen Angaben die Wohnung aus finanziellen Gründen nicht ausreichend warmhalten konnte, wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Im Jahr 2021 hatte die Quote noch bei 3,9 Prozent gelegen, bis zum Jahr 2023 legte der Anteil sogar auf 10,2 Prozent zu.

Ein weiteres indirektes Anzeichen für Energiearmut können laut IT.NRW Zahlungsschwierigkeiten bei den Versorgungsbetrieben sein. Laut Mikrozensus lebten 5,3 Prozent der Bevölkerung in NRW im Jahr 2025 in einem Haushalt, der angab, Rechnungen für Strom, Heizkosten oder Wasser im Vorjahr nicht immer fristgerecht bezahlt zu haben. Im Jahr 2021 hatte der Anteil noch bei 4,4 Prozent gelegen, bis 2023 war er auf 6,9 Prozent gestiegen.