Präses Ruck-Schröder würdigt diakonische Arbeit in Bethel
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Präses Adelheid Ruck-Schröder
Bielefeld (epd).

Die westfälische Präses Adelheid Ruck-Schröder hat bei einem Besuch der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld die Bedeutung diakonischer Arbeit hervorgehoben. „Es ist schön, es ist toll, wie Menschen hier gefördert werden, ihr Leben so selbstständig wie möglich zu leben“, sagte die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen nach Angaben des Landeskirchenamtes vom Freitag.

Bethel-Vorstandschef Bartolt Haase erklärte, Diakonie mache erfahrbar, was Kirche im Kern auszeichne: „die verlässliche Zuwendung zum Menschen“. Der Besuch der Präses sei ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeitenden und der Menschen, die in Bethel begleitet werden.

Hospiz, selbstbestimmtes Wohnen und Kulturangebote

Beeindruckt zeigte sich Ruck-Schröder den Angaben zufolge insbesondere vom Kinder- und Jugendhospiz Bethel, in dem jährlich etwa 130 Familien unterstützt werden, deren Kinder eine lebensverkürzende Krankheit haben. Die Theologin machte sich auch Bild von der Förderung selbstbestimmten Wohnens und vom Freizeit- und Kulturzentrum Neue Schmiede, in dem barrierearme Zugänge zu Glauben, Gemeinschaft und Kultur geschaffen werden.

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel mit Hauptsitz in Bielefeld sind eines der größten diakonischen Unternehmen Europas. In den Einrichtungen in acht Bundesländern sind über 25.000 Mitarbeitende für Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren, in Hospizen oder in der Obdachlosenhilfe im Einsatz.