Die Stiftung der KD-Bank fördert in diesem Jahr Innovationen in Kirche und Diakonie mit 240.000 Euro. Davon gehen 170.000 Euro an 71 Projekte in den Bereichen Lebensbegleitung, Gemeindearbeit, Ehrenamt und Nachhaltigkeit, wie die Bank für Kirche und Diakonie in Dortmund mitteilte. Weitere 70.000 Euro fließen an drei überregionale sogenannte Leuchtturmprojekte.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 habe die Stiftung mehr als 2.000 Vorhaben gefördert und dafür mehr als vier Millionen Euro eingesetzt, erklärte der Vorsitzende des Stiftungsvorstands und Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel. „Zu den Mittelempfängern gehören immer wieder Projekte, die über die eigene Region hinaus sichtbar sind und inspirieren.“ Die Mittel stammen aus den Erträgen des Stiftungsvermögens, das Stiftungskapital beträgt 10,4 Millionen Euro.
Mobile Surfwelle beim Kirchentag
Unterstützt werden mit den Geldern Projekte zur Begleitung von Menschen an Übergangsphasen des Lebens wie Taufe, Konfirmation und Trauung sowie Vorhaben zur Stärkung des christlich-diakonischen Profils, zur Fortbildung von Ehrenamtlichen und zu nachhaltigem Handeln in Gemeinden und Einrichtungen. Zu den geförderten Leuchtturmprojekten gehört die Aktion „einfach heiraten“ der evangelischen Landeskirchen in Rheinland und Westfalen, dafür fließen 20.000 Euro.
Mit 25.000 Euro wird das Vorhaben „Surf & Spirit“ beim 40. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf unterstützt, wie die Genossenschaftsbank mitteilte. Eine mobile Surfwelle solle der Kirche neue Zugänge zur Stadtgesellschaft öffnen, hieß es. Ebenfalls 25.000 Euro gehen an das Projekt „mitWirken“ zum Aufbau neuer Pfadfinderstämme in einer Kirchengemeinde.