Frauenhilfe bietet Seminar zu 100 Jahre Weltgebetstag
s:35:"Logo vom "Weltgebetstag der Frauen"";
Logo vom "Weltgebetstag der Frauen"
Soest (epd).

Aus Anlass des hundertjährigen Bestehens des Weltgebetstags für Frauen lädt die Evangelische Frauenhilfe Westfalen im November zu einer zweitägigen Werkstatt ein. Unter dem Titel „Weltgebetstag 2027 für Gerechtigkeit und Frieden - 100 Jahre Weltgebetstag“ treffen sich Multiplikatorinnen der Weltgebetstagsarbeit und Interessierte vom 6. bis 7. November im Heinrich-Lübke-Haus am Möhnesee, wie die Frauenhilfe am Freitag in Soest ankündigte.

Bei der Werkstatt, die gemeinsam mit dem ökumenischen Weltgebetstags-Vorbereitungsteam veranstaltet wird, werde die Geschichte und Entwicklung des Weltgebetstags in den Blick genommen, hieß es. Dabei sollen besonders die Frauen gewürdigt werden, die die Bewegung über Jahrzehnte geprägt haben. Außerdem lernten die Teilnehmerinnen die neue Ordnung sowie das aktuelle Begleitmaterial kennen und setzen sich mit den Herausforderungen und Chancen einer zeitgemäßen Weltgebetstagsarbeit auseinander.

Größte ökumenische Basisbewegung von Frauen weltweit

Was vor 100 Jahren als Initiative engagierter Christinnen begann, sei heute die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen weltweit, erklärte die Frauenhilfe. Der Weltgebetstag verbinde Menschen über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg und setze Zeichen für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität.

1927 gilt als Geburtsjahr des internationalen Weltgebetstags, in diesem Jahr fand das erste weltweit ökumenische Gebet statt. 1947 feierten britische, amerikanische und deutsche Frauen den ersten ökumenischen Gottesdienst in Deutschland und setzten damit ein besonderes Friedenszeichen.

Die Kosten betragen 175 Euro pro Person, enthalten sind Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Information und Anmeldung bei: Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V., Feldmühlenweg 19, 59494 Soest, Telefon: 02921 371-230, E-Mail: falcone@frauenhilfe-westfalen.de, www.frauenhilfe-bildung.de