Das Dialog-Projekt „Das Ruhrgebiet spricht“ erlebt am 11. Juli seine zweite Ausgabe. In den Revier-Städten Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen sollen sich Bürger zum paarweisen Dialog einfinden und über Themen wie allgemeine Wehrpflicht, Mut oder Künstliche Intelligenz sprechen, wie der Evangelische Kirchenkreis Essen mitteilte. Am 1. Juni startet die Online-Anmeldung (www.dasruhrgebietspricht.de) für die Veranstaltung. Bei dem Format gehe es nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. „Zuhören verbindet - und Verständigung ist möglich“, erklärten die Initiatoren. Die Veranstaltung fand im vergangenen Jahr erstmals statt.
Bei der Online-Anmeldung werden anhand eines Algorithmus Personen, die gegensätzliche Meinungen vertreten und mit denen eine spannende Unterhaltung zu erwarten ist, einander zugeordnet. Vorkenntnisse oder Vorbereitung sind den Angaben zufolge nicht nötig, außer sich offen und unvoreingenommen auf ein echtes Gespräch einzulassen. In Bochum findet der Bürgerdialog rund um die Pauluskirche statt, in Dortmund auf dem Vorplatz des Theaters, in Duisburg auf der Wiese hinter der Salvatorkirche und in Essen rund um die Marktkirche.