Sperrzonen gegen Afrikanische Schweinepest in NRW werden erweitert
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Wildschwein
Düsseldorf (epd).

Zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie dem Hochsauerlandkreis werden die dortigen Sperrzonen erweitert. Grund ist ein am Maifeiertagswochenende tot aufgefundenes Wildschwein in Netphen-Grissenbach, das an der ASP verendet ist, wie das NRW-Landwirtschaftsministerium am Samstag in Düsseldorf erklärte. Am vergangenen Donnerstag seien zudem drei weitere tote Wildschweine bei Grissenbach entdeckt worden, bei denen das Virus ebenfalls nachgewiesen wurde. Durch die neue Ausdehnung der Sperrzonen I und II werde es Anpassungen bei geplanten und laufenden Zaunbaumaßnahmen geben, hieß es.

Tot aufgefundene Wildschweine sollten gemeldet werden

Das Ministerium und die betroffenen Kreise bitten darum, tot aufgefunde Wildschweine direkt bei dem zuständigen Kreisveterinäramt zu melden. Die aktuell geltenden Schutzmaßnahmen gegen die weitere Ausbreitung der Schweinepest müssten streng befolgt werden.

In NRW war im Juni 2025 das erste mit Afrikanischer Schweinepest infizierte Wildschwein im Kreis Olpe gefunden worden. Inzwischen sind laut Ministerium rund 620 Wildschweine in den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Olpe und dem Hochsauerlandkreis positiv auf die ASP getestet worden. Bislang ist kein Hausschweinebestand in NRW von der Tierseuche betroffen.