Der Bund für Umwelt und Naturschutz Brandenburg (BUND) fordert mehr Baum-Nachpflanzungen zur Sicherung der Alleenbestände. Die bisherigen Nachpflanzungen reichten bei Weitem nicht aus, um die Verluste auszugleichen, erklärte der BUND Brandenburg am Montag in Potsdam. Das Bundesland verliert demnach jährlich tausende Alleenbäume.
Die Organisation beklagte, dass allein im Jahr 2023 durch den Landesbetrieb Straßenwesen 2.527 Straßenbäume gefällt, aber nur 666 neu gepflanzt wurden. Eine neuere Statistik liegt nicht vor. Laut Angaben des BUND gilt Brandenburg als das alleenreichste Bundesland.
BUND will jährliche Alleenstatistik
Der BUND pocht auf die Einhaltung der Alleenkonzeption 2030, im Rahmen derer insgesamt 20.000 Bäume zwischen 2024 und 2028 an Straßen und Wegen gepflanzt werden sollen. Die Umweltorganisation verlangte eine Veröffentlichung der jährlichen Zahlen, statt einer Zwischenevaluation im Jahr 2029.
Der 20. Oktober ist als Tag der Allee den Baumreihen gewidmet. In diesem Jahr steht dieser unter dem Motto „Alleen bei Wind und Wetter“.