Einweg-Verpackungssteuer für Potsdam
Potsdam (epd).

Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam führt zum 1. Oktober eine Verpackungssteuer für die Gastronomie ein. Für den Umstieg auf Mehrweglösungen würden Fördermittel bereitgestellt, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Bis 2028 stünden insgesamt 170.000 Euro zur Verfügung, um Gastronomiebetriebe und Vereine bei der Anschaffung von Mehrweggeschirr, Besteck und Spülmaschinen zu unterstützen. Ziel der Steuer ist, die Umwelt zu entlasten und die Mengen an Einwegmüll zu verringern.

Die neue Abgabe richtet sich nach Angaben der Stadtverwaltung an Potsdamer Unternehmen, die Speisen und Getränke in Einwegverpackungen und für den sofortigen Verzehr verkaufen. Dazu zählten zum Beispiel Restaurants, Imbisse, Fast-Food-Betriebe und Cafés mit To-Go-Angebot, hieß es. Für Einwegdosen, Einwegflaschen, Einwegbecher und sonstige Einweggetränkeverpackungen, Einweggeschirrteile und andere Einweglebensmittelverpackungen werden dann 50 Cent pro Stück fällig, pro Einwegbesteck oder Besteck-Set 20 Cent.