Trotz der Kältewelle zu Beginn des Jahres ist der Krankenstand der Beschäftigten unter den Versicherten der Techniker Krankenkasse im ersten Quartal des Jahres leicht zurückgegangen. Die Erkältungssaison sei im Vergleich zu den Vorjahren offenbar milder verlaufen, sagte Kassen-Chef Jens Baas dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Samstag). Danach war im Durchschnitt jede bei der gesetzlichen Kasse versicherte Erwerbsperson von Januar bis einschließlich März dieses Jahres 5,00 Tage krankgeschrieben. 2025 seien es im Vergleichszeitraum noch 5,35 Tage gewesen.
Hauptgrund für die Krankmeldungen waren den Angaben zufolge nach wie vor Erkältungsdiagnosen wie Grippe, Schnupfen oder Coronaerkrankungen. 2026 war jede Erwerbsperson, die bei der Techniker Krankenkasse versichert war, im ersten Quartal im Schnitt 1,32 Tage mit einer Erkältungsdiagnose krankgeschrieben. Zum Vergleich: 2025 waren es noch 1,79 Tage und 2024 laut Statistik 1,51 Tage.
Mehr psychische Diagnosen
Eine erneute Zunahme habe es hingegen wieder bei den psychischen Diagnosen wie zum Beispiel Depressionen oder Angststörungen mit durchschnittlich 0,99 Fehltagen je Erwerbsperson gegeben, hieß es. Hier lag die Zahl der Fehltage 2025 und 2024 jeweils bei 0,92. Auf Platz drei waren mit durchschnittlich 0,65 Fehltagen Krankheiten des Muskelskelett-Systems, zu denen beispielsweise Rückenschmerzen gehören. 2025 waren es 0,63 und 2024 noch 0,67 Fehltage.