Mit einer Festveranstaltung ist am Sonntag in Magdeburg an die Gründung des ambulanten Hospizdienstes der Pfeifferschen Stiftungen vor 20 Jahren gefeiert worden. Mittlerweile unterstützen 125 qualifizierte Ehrenamtliche die Arbeit, wie Ulrike Petermann, Vorständin der Pfeifferschen Stiftungen, in Magdeburg erklärte. Diese würden den Großteil der anfallenden Aufgaben in Magdeburg, dem Salzlandkreis sowie dem südlichen Jerichower Land übernehmen. Im Mittelpunkt stehe die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie der Angehörigen dort, wo sie leben.
Gegründet wurde der ambulante Hospizdienst in Magdeburg 2006 als Ergänzung des drei Jahre zuvor eröffneten stationären Hospizes in der diakonischen Einrichtung, hieß es weiter. Seit rund 15 Jahren bietet das Trauerinstitut der Stiftungen auch professionelle Trauerbegleitung an. 2013 wurde zudem ein Kinderhospiz eröffnet.
Ehrenamtliche werden intensiv ausbildet
Für die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen werden den Angaben zufolge jedes Jahr neue Ehrenamtliche ausgebildet. Der Vorbereitungskurs dauert etwa ein halbes Jahr.