Stiftung Preußischer Kulturbesitz verzeichnet 3,6 Millionen Besuche
Berlin (epd).

Die 21 Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) haben 2025 rund 3,6 Millionen Besucherinnen und Besucher verzeichnet. Damit hätten sie ihr Ergebnis halten können, teilte die SPK am Donnerstag in Berlin mit. So wurden 2025 rund 40.000 Jahreskarten verkauft, 2.000 mehr als im Vorjahr.

Das bestbesuchte Haus war demnach die Neue Nationalgalerie mit 608.000 Besuchen, etwa 47.000 mehr als 2024. Das Gebäude am Berliner Kulturforum ist damit laut SPK das besucherstärkste Kunstmuseum bundesweit.

520.000 Besuche im Neuen Museum

Im Hamburger Bahnhof wurden rund 445.000 Besucher verzeichnet. Das waren 48.900 mehr als im Vorjahr. Allein rund 280.000 Besucherinnen und Besucher zog die Einzelausstellung der tschechischen Künstlerin Klára Hosnedlová an.

Das besucherstärkste Haus auf der Museumsinsel war den Angaben zufolge das Neue Museum mit knapp 520.000 Gästen. Auch die Alte Nationalgalerie stehe mit rund 402.000 Besuchen „sehr gut da“, hieß es. Das liege auch an der „Scharf Collection“, die seit Ende Oktober dort gezeigt wird.

Neue Zielgruppen erreichen

Die James-Simon-Galerie zog etwa 126.000 Menschen an, eine Steigerung von 70 Prozent zum Vorjahr. Eine leichte Steigerung um vier Prozent verzeichnete auch das Bode-Museum mit 190.000 Besuchen. Insgesamt wurden auf der Museumsinsel etwa 1,8 Millionen Gäste gezählt.

SPK-Präsidentin Marion Ackermann nannte die Besucherzahlen ein großartiges Ergebnis. Vor allem Sonderausstellungen hätten einen entscheidenden Effekt, trotz sinkender Tourismuszahlen. Ackermann sprach sich für eine Wiedereinführung des kostenfreien Berliner Museumssonntags aus. Damit würden neue Zielgruppen erreicht.