Die Kunstsammlungen Chemnitz starten mit einer neuen Sammlungspräsentation im Museum Gunzenhauser ins Jahr 2026. Im Zentrum stehen Landschaftsgemälde von Otto Dix (1891-1969) aus den Jahren 1933 bis 1945, wie die Kunstsammlungen am Dienstag in Chemnitz mitteilten. Ergänzt würden die Arbeiten durch Gemälde der Neuen Sachlichkeit unter anderem von Dix, Karl Hubbuch (1891-1979), Georg Schrimpf (1889-1938), Max Peiffer Watenphul (1896-1976) und Gustav Wunderwald (1882-1945).
Parallel dazu zeige das Museum aus seinem eigenen Bestand eine Auswahl an Plastiken und Skulpturen. Dazu gehörten etwa Pierre Bonnards (1867-1947) „Aus dem Meer emporsteigendes Pferd“, „Siegfried“ von Franz von Stuck (1863-1928) und „Der Boxer Erich Brandl“ von Renée Sintenis (1888-1965). Zu sehen sind die Werke bis zum 31. Mai.
Größte Otto Dix-Sammlung
Das Museum Gunzenhauser ist die jüngste Einrichtung der Kunstsammlungen Chemnitz. Es beherbergt die Sammlung des Münchner Galeristen und Museumsstifters Alfred Gunzenhauser (1926-2015) mit mehr als 3.000 Werken von 270 Künstlerinnen und Künstlern. Der Fokus liegt auf Kunst der Jahrhundertwende um 1900, Expressionismus, Neuer Sachlichkeit sowie Abstraktion im 20. Jahrhundert. Mit 380 Werken von Otto Dix verfügt das Museum über eines der weltweit größten Konvolute des Malers.
Die Kunstsammlungen Chemnitz gehören nach eigenen Angaben zu den größten kommunalen Kunstsammlungen in Deutschland. Dazu gehören neben dem Museum Gunzenhauser die Kunstsammlungen am Theaterplatz, das Schloßbergmuseum, Burg Rabenstein, das Henry van de Velde Museum und das Karl Schmidt-Rottluff Haus.