Wie es mit dem Hotel auf der Wartburg weitergeht, soll bis Ende 2026 feststehen. Dies erklärte der Burghauptmann Martin Eberle am Mittwoch auf der Wartburg. Es war vor drei Jahren nach einer Insolvenz des damaligen Betreibers, der Arkona-Gruppe, geschlossen worden und steht seitdem leer. Zwischenzeitlich waren dem Gebäude aus dem Jahr 1913 erhebliche technische und statische Mängel bescheinigt worden, das Land Thüringen stellte für deren Beseitigung fünf Millionen Euro bereit.
Burghauptmann Eberle erklärte, dass die beiden an der Kernsanierung des Objekts beteiligten Dresdner Architekturbüros bis Ende des Jahres eine Entwurfsplanung vorlegen würden. Erst auf dieser Grundlage ließen sich die vorläufigen Kosten schätzen und eventuelle Investoren ansprechen.
Staatsgäste und Prominente
Das Hotel auf der Wartburg gehört der Wartburg-Stiftung, an deren Stiftungsrat auch die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) sowie die Stadt Eisenach und der Freistaat Thüringen beteiligt sind. In dem Hotel nächtigten mehr als 100 Jahre lang unter anderem Staatsgäste sowie Prominente. Es hielt bis zur Schließung im November 2023 den Status eines Fünfsternehotels.