Großes Interesse an Rembrandt-Ausstellung in Gotha
Gotha (epd).

Das Interesse des Publikums an der Rembrandt-Ausstellung im Herzoglichen Museum Gotha hat die Erwartungen des Kuratorenteams bislang übertroffen. Schon zwei Wochen nach Eröffnung der Schau seien mehr als 2.500 Besucherinnen und Besucher gekommen, sagte Timo Trümper von der Friedenstein Stiftung Gotha dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das seien mehr als doppelt so viele Gäste gewesen wie üblich bei anderen Ausstellungsprojekten zuvor. Die Ausstellung läuft seit dem 5. September und noch bis zum 6. Dezember.

Inzwischen sind den Angaben zufolge mehr als 4.200 Kunstinteressierte begrüßt worden. Es sei ein wirklich besucherintensiver Start „mit Schlangen vor dem Eingang“ gewesen, sagte Trümper. Das Publikumsinteresse zeige, dass es richtig gewesen sie, das Wagnis der Präsentation einer solch hochkarätigen Ausstellung einzugehen. Wegen des hohen Aufwands sei das Projekt ein Risiko gewesen. Einzelne Leihgaben seien etwa aus Japan eingeflogen worden und würden in Europa in den kommenden Jahren sicherlich nicht mehr zu sehen sein.

Ausstellung zeichnet die Entwicklung Rembrandts als Marke nach

Auffällig ist laut Trümper zudem die Herkunft des Publikums. „Wir haben mehr Besucherinnen und Besucher als sonst aus dem gesamten Bundesgebiet“, sagte der Kurator. Dies zeige, dass die Ausstellung auch über die Region hinaus auf großes Interesse stoße. Zudem würden ungewöhnlich viele niederländische Gäste gezielt die Ausstellung besuchen.

Die Ausstellung „Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke“ widmet sich dem Werk des niederländischen Barockmalers Rembrandt van Rijn (1606-1669). Sie nimmt unter anderem dessen künstlerischen Durchbruch in den Fokus.