"Das Warten hat ein Ende": Pergamonmuseum eröffnet in einem Jahr
Berlin (epd).

Das Berliner Pergamonmuseum soll in rund einem Jahr die Türen zum Nordflügel öffnen. Ab 4. Juni 2027 werden damit einige Teile des Museums, unter anderem der Pergamonaltar sowie das Museum für Islamische Kunst und das Vorderasiatische Museum, wieder zu sehen sein, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) am Montag in Berlin mitteilte. Auch soll das Haus, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, antike Architekturfragmente auf der Hauptebene zeigen.

Bis dahin müssten noch die Räume der Antikensammlung und die der beiden Museen eingerichtet werden. Auch der Kassenbereich, die Garderoben und weitere Infrastruktur würden vorbereitet. Aber: „Das Warten hat ein Ende“, zeigte sich SPK-Präsidentin Marion Ackermann zuversichtlich.

Vollständige Sanierung dauert noch mehr als ein Jahrzehnt

Das Pergamonmuseum, eines der bedeutendsten Museen der Welt, wird seit Anfang 2013 instand gesetzt. Das zwischen 1910 und 1930 errichtete Gebäude war im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, aber bislang nie grundlegend saniert worden. Die weiteren Sanierungen laufen noch mehr als ein Jahrzehnt. 2037 soll das Haus wieder vollständig der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Der erste Bauabschnitt umfasste laut SPK die denkmalgerechte Grundinstandsetzung des Nordflügels und des Mittelbaus des Museums sowie die Errichtung eines neuen Eingangspavillons im Ehrenhof. Im zweiten Bauabschnitt sollen unter anderem der Südflügel grundsaniert und ein ergänzender Neubau errichtet werden.