Ausstellung zu Modersohn-Becker und Munch
Dresden (epd).

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) präsentieren vom 8. Februar an eine Ausstellung mit Werken von Paula Modersohn-Becker (1876-1907) und Edvard Munch (1863-1944). Unter dem Titel „Die großen Fragen des Lebens“ ist die Schau bis zum 31. Mai im Dresdner Albertinum zu sehen, wie die SKD am Donnerstag mitteilten. Anlass ist der 150. Geburtstag der 1876 in Dresden geborenen Modersohn-Becker.

Die Künstlerin und der 1863 geborene Norweger Munch seien Ausnahmeerscheinungen in der europäischen Malerei des 20. Jahrhunderts, hieß es. Beide hätten auf unterschiedliche Weise „ebenso faszinierende wie bahnbrechende Lebenswerke“ geschaffen. In ihren ausdrucksstarken Bildern finden sich laut Staatlichen Kunstsammlungen „innovative künstlerische Antworten auf Fragen ihrer Zeit“.

Ihre Werke spiegelten eine „existenzielle Auseinandersetzung mit dem Menschsein und der Natur“ wider. Die Arbeiten berührten mit Authentizität und emotionaler Tiefe und stellten sich den großen Fragen des Lebens. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Munch Museum Oslo statt. Weitere Leihgaben kommen aus anderen Museen sowie aus Privatsammlungen.

Ihren Fokus hat die Schau auf die 1890er Jahre bis zum frühen Tod von Paula Modersohn-Becker im Jahr 1907 und Edvards Munchs Rückkehr nach Norwegen im Jahr 1908. Modersohn-Becker wurde nur 31 Jahre alt. Auch an ihren früheren Wirkungsorten Worpswede und Bremen sind 2026 Ausstellungen geplant. Im vergangenen Jahr hatte Europas Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 eine umfangreiche Munch-Schau gezeigt.