Leipziger Friedensgebet zum Krieg in der Ukraine
Leipzig (epd).

Mit mehreren Veranstaltungen wird in Leipzig an den vierten Jahrestag des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 24. Februar erinnert. In der Nikolaikirche findet am 23. Februar ein Friedensgebet für die Opfer des Krieges und der Maidan-Revolution von 2013/14 in Kiew statt, wie die Stadtverwaltung am Montag in Leipzig mitteilte. Die Gedenkrede hält der Übersetzer Thomas Weiler. Sprechen werden unter anderem auch die Leiterin des Leipziger Referats Internationale Zusammenarbeit, Gabriele Goldfuß, und der Pfarrer der Ukrainischen Gemeinde, Bogdan Luka.

Am 25. Februar soll bei einer Veranstaltung im Alten Rathaus über die aktuelle Situation in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gesprochen werden. Zwei Ausstellungen zum Thema Ukraine sind in der Deutschen Nationalbibliothek zu sehen.

Solidarität zeigen

Die Stadt Leipzig wolle ihre Verbundenheit und Solidarität mit der Ukraine zeigen. Seit Beginn der Invasion unterstütze Leipzig das Land und insbesondere die Partnerstadt Kiew unter anderem mit Lieferungen von Hilfsgütern und technischen Fahrzeugen. Nach Leipzig geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer finden den Angaben zufolge ein breites Netzwerk und viele Angebote aus der Stadtgesellschaft vor.