Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar hat der evangelische Bischof Christian Stäblein dazu aufgerufen, den Menschen in dem Land weiter beizustehen. Leiden, Tod, Seelennot und Zerstörungen dürften nicht einfach hingenommen werden, sagte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Samstag im RBB-Hörfunk: „Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen.“ Das Morden müsse ein Ende haben.
Es sei wichtig, am Leiden der Menschen in der Ukraine und der vielen, die geflohen sind, Anteil zu nehmen, sagte Stäblein. Dazu gehöre, ihnen beizustehen und zu helfen, wo immer es möglich ist. Auch die am Aschermittwoch beginnende Passionszeit in den knapp sieben Wochen vor Ostern stehe dafür, das Leiden der Menschen dort im Blick zu behalten.