In Sachsen startet erneut die Konfirmanden-Aktion „5.000 Brote“. Die Aktion von Kirche, Diakonie und Bäckerhandwerk werde am 23. September in der Bäckerei Michael Paulig in Altmittweida eröffnet, teilte die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens am Donnerstag in Dresden mit. Zum Start werde eine Konfirmandengruppe aus der Region unter professioneller Anleitung Brote backen.
Die Brote werden den Angaben zufolge bei Gottesdiensten oder Kirchgemeindeveranstaltungen gegen eine Spende für „Brot für die Welt“ abgegeben. Der Erlös komme in diesem Jahr zwei Bildungsprojekten in Mosambik und Argentinien zugute, hieß es.
Bezug zu biblischer Geschichte
Der Aktionsname „5.000 Brote“ nimmt Bezug auf die biblische Geschichte von der Speisung der Fünftausend. Jesus soll dabei auf wundersame Weise 5.000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen satt gemacht haben.
Die Aktion wurde den Angaben zufolge 2014 von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks ins Leben gerufen. Bislang hätten sich rund 70.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden daran beteiligt, hieß es. Mit dem Projekt sollen sich neue Begegnungen ergeben und die Wertschätzung für das Handwerk wachsen.