Im thüringischen Kloster Volkenroda im Unstrut-Hainich-Kreis startet am Samstag die diesjährige Bauernmarkt-Saison. Im Angebot der 23. Auflage seien wieder Obst und Gemüse, Haus- und Nutztiere, Kunst und Keramik oder auch Arbeitsgeräte, teilte die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) am Dienstag in Erfurt mit. In den vergangenen Jahren kamen jeweils mehr als 1.000 Besucher.
Laut Christian Hartmann von der evangelischen Kommunität im Kloster Volkenroda bieten etwa 50 Händlerinnen und Händler ihre Produkte an. Die Bauernmärkte seien nicht nur Gelegenheit, die Vielfalt und Qualität regionaler Produkte zu entdecken, sondern würdigten auch die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Tierhaltung.
Kloster kann besichtigt werden
Der Markt öffnet traditionell von März bis November an jedem ersten Samstagvormittag im Monat. Während der Marktzeit können die Besucherinnen und Besucher die Klosteranlage, den Christus-Pavillon und die Klosterkirche besichtigen. Ein Bibelwort auf den Eintrittskarten soll zum Nachdenken anregen, die Besucher erhalten zudem kostenlos christliche Kalender.
Das Klostergut Volkenroda wird seit 1994 als Schulbauernhof von der Jesus-Bruderschaft bewirtschaftet. Im Jahr 2001 wurde der Christus-Pavillon von der Expo in Hannover nach Volkenroda umgesetzt. Zur Klosteranlage gehören außerdem ein Jugendbildungszentrum und ein Gästehaus.